Visum

Es sind jetzt fast zwei Wochen vergangen seit dem ich in Frankfurt a. M. war um mein Visum zu beantragen. Ich hatte schon etwas gelesen über den Ablauf in der Botschaft aber entgegen aller Erwartungen waren die Botschaftsangestellten sehr nett. Ich hatte gelesen, dass man unangenehme Fragen gestellt bekommt aber dem war nicht so.

Zum genauen Ablauf:

Als ich an der Botschaft ankam, sah man schon von weitem eine lange Schlange und man wurde aufgefordert alle Unterlagen zu ordnen und bereitzuhalten. Dann wurde man zu einem Schalter gebeten und dort musste ich kurz meinen Pass abgeben. Danach ging es wie am Flughafen durch eine Sicherheitsschleuse mit Metalldetektoren.

Ich wurde mit anderen dann im Hauptgebäude von einem Greeter begrüßt und wir mussten in einer riesigen Halle warten bis die Nummern die uns Anfangs zugeteilt wurden auf der Anzeigetafel erschienen. Nach einiger Zeit  warten wurde ich zu einem der ersten Schalter gerufen. Dort war ich anfangs sehr überrascht da entgegen meiner Erwartungen Deutsch gesprochen wurde. Ich musste meinen Reisepass, einen Expressbriefumschlag und weitere Unterlagen abgeben. Dann wurden noch meine Fingerabdrücke genommen und ich durfte mich wieder setzten. Nach einer weiteren langen Wartezeit wurde meine Nummer erneut an der Anzeigetafel angezeigt und ich musste zu einem anderen Schalter.

An diesem Schalter sprach der Botschaftsmitarbeiter dann Englisch mit mir und stellte mir 3 Fragen. Dann wurde mir gesagt dass ich mein Visum per Post zugeschickt bekomme und ich durfte gehen.

Das Visum hatte ich schon bald im Briefkasten. Nun kann es losgehen.

Für zukünftige Austauschschüler noch ein kleiner Tipp: Macht euch nicht wegen dem Gespräch in der Botschaft verrückt. Die Angestellten dort sind sehr nett und auch euer Englisch werden sie verstehen. Also keine Sorge.

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